Chur will zweites Windrad

Chur treibt die Energiewende weiter voran

Die Stimmbevölkerung hat am Sonntag mit deutlicher Mehrheit den Weg für ein zweites Windrad im Churer Rheintal freigemacht. Die Vorlage zur Teilrevision der Grundordnung 2022 (Windenergieanlage Oldis II) wurde mit 83,1 Prozent der Stimmen angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei 38,6 Prozent. Die geplante Windkraftanlage soll jährlich genug Energie für rund 2200 Haushalte liefern. Hinter dem Projekt steht die Calandawind AG, die bereits das erste Windrad in Chur (Haldenstein) betreibt. Das neue Windrad wird rund 800 Meter von der bestehenden Anlage entfernt errichtet.

Mit dem klaren Votum unterstützt die Churer Bevölkerung erneut die Energiestrategie 2050 der Stadt, die den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreibt. Bereits der Gemeinderat hatte sich für das Vorhaben ausgesprochen. Der nächste Schritt ist das Baubewilligungsverfahren, das vom Kanton Graubünden durchgeführt wird. Erst nach dessen Abschluss kann mit der Realisierung des Projekts begonnen werden.

Quelle: GRHeute

Wetzikon: Stimmbevölkerung lehnt Volksinitiative «Mindestabstand von Windrädern» ab

Die Wetziker Stimmberechtigten haben am 9. Februar 2025 über die Volksinitiative "Mindestabstand von Windrädern" der SVP abgestimmt, die einen Mindestabstand von Windrädern von 1000 Metern zu bebautem Gebiet fordert. Nach dem Nein (57,34 %) bleibt die Bauordnung der Stadt Wetzikon unverändert.

Quelle: Suisse Eole

Die Windenergieanlage Oldis in Haldenstein (Gemeinde Chur) bekommt bald Gesellschaft.